Bachlauf

Hier beschreibe ich, wie man mit relativ wenig Aufwand einen schönen Bachlauf ins Terrarium zaubern kann. Einige Tiere fühlen sich am bewegten Wasser sichtlich wohler... zum Beispiel Amereega silverstoneii oder  Melanophryniscus klappenbachi.

 

Zunächst habe ich mir zwei Plexiglasplatten, die ich noch im Keller gefunden habe zugeschnitten und mit vielen, vielen, vielen Löchern versehen. Die so entstandenen Lochplatten habe ich mit Füßen versehen... dazu habe ich einfach ein paar Kunststoffdeckel zweckentfremdet und mit Aquariensilikon angeklebt. Auf der linken Seite ist eine kleine Aussparung für den Wasserteil. Ich habe mich für einen kleinen Wasserteil entschieden, der später noch komplett mit Javamoos gefüllt wird, da ich keine offene Wasserstelle im Terrarium haben möchte. 

Das WAsser wird später unterhalb des doppelten Bodens fließen, Stauwasser kann durch die Löcher nach unten ablaufen, sodass der Landbereich wirklich abtrocknen kann.

Den Bauchlauf habe ich aus Styropor geschnitten und mit dem Heißluftföhn bearbeitet. Er wurde mit einer ganz leichten Neigung versehen. Anschließend wurde das Ganze mit Fliesenkleber überzogen, später mit Epoxidharz abgedichtet und mit Kokoserde beflockt. Am Zulauf wurde die Plexiglasplatte gebohrt, damit eine kleine Bachlaufpumpe dort Platz finden kann.  

Unter dem Wasserteil wurde ein Hamburger Mattenfilter angebracht... einfach ein Filterschwamm unter die Platte geklemmt, der den Wasserteil von der Pumpe trennt.

 

Um die Löcher der Platte vor dem Verstopfen zu schützen, habe ich die Platte mit einem Filterfließ abgedeckt. Nachdem der Bachlauf platziert und die Pumpe installiert war, habe ich die Schichtung für den Landteil aufgeschüttet: unten Blähton, dann wieder Filterfließ und oben Terrarienerde. Ganz oben wurde alles mit Moos ausgegleidet.